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15.01.19 - 17:14 Uhr

Mieterbund Wiesbaden und Umgebung e.V.

Der Betriebskostenspiegel

Der jetzt veröffentlichte Betriebskostenspiegel für das Abrechnungsjahr 2016 wurde jetzt durch den Mieterbund Wiesbaden und Umgebung e.V. vorgelegt. Dem neuen Wiesbadener Betriebskostenspiegel liegen hunderte von Betriebskostenabrechnungen aus ganz Wiesbaden zugrunde. Die Daten aus diesen Abrechnungen beziehen sich auf mehr als 290.000 Quadratmeter Mietwohnungsfläche, so dass eine umfassende und repräsentative Aussage zur Durchschnittshöhe von Betriebskosten in Wiesbaden möglich ist.

 

Ziel des Betriebskostenspiegels ist es, Transparenz und Vergleichbarkeit sowohl für Wohnungssuchende als auch für die vielen tausend Haushalte herzustellen, die jährlich Betriebskostenabrechnungen erhalten. Gleichzeitig soll der Betriebskostenspiegel Anhaltspunkte für eine Überprüfung der Abrechnung nach Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten liefern und Vermietern Hinweise geben, wo Einsparmöglichkeiten existieren und Maßnahmen eingeleitet werden sollten, um überhöhte Betriebskosen zu reduzieren, teilt Rechtsanwältin Eva-Maria Winckelmann, Geschäftsführerin beim Mieterbund Wiesbaden und Umgebung e.V. mit.

 

Mithilfe des Betriebskostenspiegels können zwar keine verbindlichen Überprüfungen der Abrechnungen oder der einzelnen Kostenhöhen durchgeführt werden. Abweichungen von den Durchschnittswerten des Betriebskostenspiegels können aber für die Mieter oder den Mieterbund Wiesbaden Anlass sein, einzelne Kostenpositionen zu überprüfen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Abrechnung Werte ausweist, die deutlich über den Daten des Betriebskostenspiegels liegen.